Vírr

Vírr

Die Geschichte von Virr steht am Anfang unserer Trilogie-Erzählung „Créature Irréelle“. Doch der erste Impuls dieser Virr-Fortsetzung ist in „Hymne à la vie“ zu finden, unserer ersten CD-Produktion im Rahmen dieser Trilogie.

Das Grundthema der Liebe als Lösungsschlüssel wiederholt sich, wandelt sich im Kontext eines futuristischen Thrillers, kreiert eine neue Cyberpunk-Welt und verirrt sich in einer dystopischen Erzählung über den Helden Vírr. Sie handelt von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt hat: Eine Anti-Utopie, die regiert ist von Technokraten, die einem radikalen Gesundheitswahn unterliegen, und die beherrscht ist von einer Forschungsfirma mit Namen „Genetika“. Diese ist von der Illusion einer diktatorischen Genetikmanipulation besessen. Dieses totalitäre Machtsystem ist eingebettet in einem Glaubenssystem, das die physische Liebe verleugnet und die künstliche Befruchtung als Monopol über die Gene verkündet. Alle gesammelten Lebensdaten werden in der Datenbank „Proviegen“ gehortet. Virr ist zunächst Teil dieser unterdrückenden Maschinerie. Er ist an der Unterjochung direkt beteiligt, und eine Staubschicht der Alltäglichkeit legt sich über seine Augen und macht ihn über die wahre Natur von Genetika blind. Die Technokraten wollen über die Liebe bestimmen, und sie an sich reißen. Aber alles ändert sich, als Virrs Freundin entführt wird. Und wie Tahayis in „Hymne à la vie“ wird Virr sich von der gesellschaftlichen Gedankenkontrolle befreien müssen und sich auf den Weg machen. Die Suche nach Aylinn führt ihn zu neuen Welten. Er muss die blind machende Staubschicht fortwischen und die Fähigkeit zur Liebe erneuern.